Grafikbeschleunigung von Google Maps dank WebGL

Google hat eine erweiterte Version ihres Dienstes „Google Maps“ veröffentlicht.  Der Service verwendet nun eine neue Software namens WebGL, welche die Geschwindigkeit von Google Maps deutlich verbessern soll. Zurzeit kann die Erweiterung von Nutzern mit einem aktuellen Chrome-Browser oder der neusten Beta des Firefox getestet werden.

Die Beschleunigung der Grafikdarstellung bezieht sich vornehmlich auf die Übergänge zwischen 2- und 3-dimensionalen Satellitenansichten. Der Perspektivenwechsel beim Drehen der Karte wird dank WebGL ohne Latenz dargestellt.

Laut Heise konnte eine deutlich schnellerer Bildaufbau festgestellt werden. Zum Einsatz kam bei dem Test eine ATI-Grafikkarte des Modells Radeon HD 4670 in Kombination mit Chrome 145 und einem iMac. Obwohl die Karte in keiner der aktuellen Grafikkarten-Ranglisten (beispielsweise auf Grafikkarten-Rangliste.org) vertreten ist, konnten deutliche Geschwindigkeitsvorteile verzeichnet werden.

„So lud Google Maps beim fünfmaligen Zoomen von der Voreinstellung bis auf Streetview-Ansicht des römischen Kolosseums 3,1 MByte in gut 25 Sekunden. Die WebGL-Variante brauchte nur knapp 15 Sekunden für 1,7 MByte Daten.“

Noch deutlicher wird der Performancevorteil scheinbar beim Drehen der Karten. In einem typischen Anwendungsfall konnte die Karte innerhalb von nur 14 Sekunden anstatt in 21 Sekunden aufgebaut werden.

Wer die neue Funktion testen mag, kann dies unter maps.google.com/gl tun.

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